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Innovative Kooperations­plattformen Von der Theorie in die Praxis

CARE Next-Generation Prefab Plant Prototype

Am CARE Research Center Dresden entsteht ein digitales Fabrikationslabor, ergänzt durch einen Standort in Aachen. Die „Prefab Plant“ ist als Prototyp für die nächste Generation von Fertigungsanlagen konzipiert und verfügt über robotergestützte Montagelinien, flexible Formen für komplexe Geometrien sowie modernste additive Fertigung mit mineralischen und faserverstärkten Materialien.

Darüber hinaus werden in der Anlage innovative Verbundwerkstoffe durch Recycling und Biomineralisierung entwickelt. Intelligente Sensoren und datengestützte Abläufe sorgen dafür, dass Maschinen, Materialien und Prozesse optimal ineinandergreifen. So zeigt die „Prefab Plant“, wie Vorfertigung zu einer ressourcenschonenden und zukunftsorientierten Bauweise werden kann.

CARE Future Technologies Experimental Construction Site

Die RWTH-Referenzbaustelle wurde 2020 von Prof. Sigrid Brell-Cokcan im Rahmen des Projekts „Internet of Construction“ eingerichtet und ist Europas erster großflächiger, 5G-fähiger Teststandort für das Bauwesen. Auf 4.000 m² führt CARE großangelegte Forschungsarbeiten mit automatisierten Schwerlastmaschinen für den Montage und Demontage von Bauelementen, die Rückgewinnung von Bauteilen für die strukturelle Wiederverwendung, den 3D-Druck vor Ort, Human-Cyber-Physical Systems und kollaborative Roboter durch. Die Baustelle dient als dynamisches CARE-Living-Lab, in dem innovative Lösungen entwickelt werden, um die Zukunft eines effizienten und technologiegetriebenen Bauens zu gestalten.

CARE Life-size Bridge Experimentation Site

Eine vorgespannte dreifeldrige Betonbrücke, 45 m lang und 4,5 m breit, wurde im April 2024 in Bautzen bei Dresden fertiggestellt. Als openLAB bekannt, wurde diese Forschungsanlage von Prof. Steffen Marx im Rahmen des IDA-KI-Projekts „Automatisierte Auswertung von Monitoringdaten aus Infrastrukturbauwerken mittels KI und IoT“ initiiert. CARE hat vollen Zugang zur Brücke und nutzt sie hauptsächlich für Forschung im Bereich der Zustandsüberwachung und Modernisierung bestehender Infrastruktur. Ein 15 m langes Brückenfeld wird nach neuartigen CARE-Designprinzipien errichtet und realen Belastungstests unterzogen, um die strukturelle Leistungsfähigkeit zu prüfen, neue Modellierungsmethoden zu validieren und präzise Einblicke in das Verhalten der Konstruktion unter unterschiedlichen Bedingungen zu gewinnen. Die Brücke wird zudem kontrolliert überlastet und anschließend mit innovativen Verstärkungsmethoden repariert, um Erkenntnisse für eine widerstandsfähige und nachhaltige Infrastruktur zu gewinnen.